Weisheiten
Es bleibt jedem selbst
überlassen, zu entscheiden, welche ihm gefallen und welche nicht.
Auf jeden Fall ist für alle Lebensbereiche etwas dabei....
(1) Schweigen kann
unfreundlich sein, aber nie so unfreundlich wie Worte.
(2) Manche Menschen reden so viel, weil sie mit Geräusch besser zurechtkommen als mit der Stille.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Aphoristiker und Physiker, 1742-1799)
(Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854-1900)
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
(Marcel Proust, franz. Erzähler, 1871-1922)
(Hermann Hesse, dt. Dichter)
(Aristoteles, griechischer Philosoph, 384-322 v.Chr.)
(Albert Camus, franz. Autor, 1913-1960)
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
(Otto von Bismarck, deutscher Kanzler, 1815-1898)
(Franz Kafka, Prager Autor, 1883-1924)
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
(Mark Twain, amerik. Schriftsteller, 1835-1910)
(Anton Tchechow, russ. Dichter, 1860-1904)
(Paul Cézanne, franz. Maler, 1839-1906)
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
(Alfred Polgar, österr. Kritiker, 1875-1955)
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Philosoph, 1742-1799)
(Gotthold Ephraim Lessing, dt. Dramatiker, 1729-1781)
(28) Bosheit ist eine Art Delirium und verwirrt den Verstand.
(Friedrich II von Preußen, 1712-1786)
(29) Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.
(Helmut Qualtinger, Wiener Schauspieler, 1928-1986)
(Oscar Wilde, irischer Erzähler, 1854-1900)
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
(Antoine de Saint-Exupéry, franz. Flieger und Autor, 1900-1944)
(Seneca, römischer Philosoph, 0-65)
(Anton Bruckner, österr. Komponist, 1824-1896)
(Oscar Wilde, irischer Dichter, 1854-1900)
(36) Wem man alles verziehen hat, mit dem ist man fertig.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe, 1856-1939)
(37) Man erschrickt nur vor Drohungen; mit vollendeten Tatsachen findet sich der Mensch schnell ab.
(Oswald Spengler, dt. Geschichtsphilosoph, 1880-1936)
(38) Weit ist der Weg vom Ohr zum Herzen, aber noch weiter ist der
Weg zu den helfenden Händen.
(Josephine Baker, amerik.
Tänzerin, 1906-1975)
(39)
Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswert.
(Johann-Wolfgang von Goethe,
dt. Dichter, 1749-1832)
(40)
Am Anfang gehören alle Gedanken der Liebe. Später gehört dann alle Liebe den Gedanken.
(Albert Einstein, dt.
Physiker, 1879-1955)
(41)
Es ist nichts widerwärtiger als ein Dummkopf, der Glück hat.
(Cicero, römischer Redner,
106-43 v.Chr.)
(42)
Das Unglück ist, dass jeder denkt, der andere ist wie er, und dabei übersieht, dass es
auch anständige Menschen gibt.
(Heinrich Zille, Berliner
Zeichner, 1858-1929)
(43)
Die größte Niedrigkeit des Menschen ist das Suchen nach Ruhm, und doch ist dieses auch
gerade das deutlichste Zeichen seiner Würde.
(Blaise Pascal, franz.
Physiker, 1623-1662)
(44)
Wenn ein wirklich großer Geist in der Welt erscheint, kann man ihn untrüglich daran
erkennen, dass sich alle Dummköpfe gegen ihn verbünden.
(Jonathan Swift, irischer
Satiriker, 1667-1745)
(45)
Widerstand ist kein Recht; er ist eine Pflicht, jedem Menschen mitgegeben.
(Heinrich Böll, dt. Autor,
1917-1985)
(46) Zuviel Zeit auf Studien zu verwenden ist Faulheit.
(Francis Bacon, englischer Philosoph, 1561-1626)
(47) Alle Menschen schieben auf und bereuen den Aufschub.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller und Physiker, 1742-1799)
(48) Die Philosophie ist eine Art Rache an der Wirklichkeit.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
(49) Das Betragen ist ein Spiegel, in welchem jeder sein Bild sieht.
(J.W. von Goethe, dt. Schriftsteller, 1749-1832)
(50) Die Eitelkeit anderer geht uns nur dann wider den Geschmack, wenn sie wider unsere Eitelkeit geht.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
(51) Es ist ebenso nutzlos als töricht, sich nicht in das Unabänderliche ruhig und still zu fügen.
(Wilhelm von Humboldt, dt. Gelehrter, 1767-1835)
(52) Der Mensch muss jemanden lieben, sonst verlöscht er wie eine Kerze.
(Isaac Bashevis Singer, amerik. Nobelpreisträger, 1904-1991)
(53) Das Dogma ist weniger wert als ein Kuhfladen.
(Mao Tse-tung, chinesischer Politiker, 1893-1976)
(54) Der erfolgreichste Politiker ist derjenige, der das sagt, was alle denken, und der es am lautesten sagt.
(Theodore Roosevelt, amerik. Präsident, 1858-1919)
(55) Bedenke, dass die Jahre vergehen, und achte darauf, nicht immerfort das Gleiche zu tun.
(Francis Bacon, englischer Philosoph, 1561-1626)
(56) Die wahre Freude ist die Freude an anderen.
(Antoine de Saint-Exupéry, franz. Flieger und Autor, 1900-1944)
(57) Die Natur ist das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Inhalt bietet.
(J.W. von Goethe, dt. Schriftsteller, 1749-1832)
(58) Die Festlegung auf die Grundsätze einer Partei macht untauglich zum Dienst am ganzen Volk.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(59) Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
(Sir Winston Churchill, engl. Staatsmann, 1874-1965)
(60) Ein Schriftsteller kann die Welt im besten Fall beunruhigen, im seltensten Fall beeinflussen - verändern nie.
(Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Autor, 1921-1990)
(61) Ein bißchen Furcht vor etwas Bestimmtem ist gut. Sie dämpft die viel größere Furcht vor etwas Unbestimmtem.
(Robert Musil, österr. Autor, 1880-1942)
(62) Die Freiheit ist ein Gut, das alle anderen Güter zu genießen erlaubt.
(Charles de Montesquieu, franz. Staatsrechtler, 1689-1755)
(63) Die einzige Sprache, die jeder versteht, ist die Sprache des menschlichen Gesichts.
(Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977)
(64) Demut soll nie etwas Anderes sein als die Verneinung von Hochmut. Sonst wird sie Kleinmut.
(Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)
(65) Der Erfolg ist eine Folgeerscheinung, niemals darf er zum Ziel werden.
(Gustave Flaubert, franz. Dichter, 1821-1880)
(66) Wiederholen alter Lektüre ist der sicherste Probierstein gewonnener weiterer Bildung.
(Friedrich Hebbel, dt. Autor, 1813-1863)
(Friedrich Schleiermacher, dt. Philosoph, 1768-1834)
(68) Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Aphoristikerin, 1830-1916)
(69) Mächtige verstehen einander immer, mögen sie auch verfeindet sein.
(Georges Clemenceau, franz. Politiker, 1841-1929)
(70) Das Vaterland kann einen jeden von uns entbehren, aber keiner von uns das Vaterland.
(Iwan S. Turgenjew, russ. Erzähler, 1818-1883)
(71) Ein Gastgeber ist wie ein Feldherr: Erst wenn etwas schiefgeht, zeigt sich sein Talent.
(Horaz, römischer Philosoph, 65-8 v.Chr.)
(72) Mit Güte kann man fast jeden Menschen überraschen.
(Pearl S. Buck, amerik. Schriftstellerin, 1892-1973)
(Seneca, römischer Philosoph, 4 v.Chr.-65 n.Chr.)
(74) Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein, als ein rundes Nichts.
(Friedrich Hebbel, dt. Autor, 1813-1863)
(75) Friede ist nicht Abwesenheit von Krieg. Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.
(Baruch de Spinoza, holl. Philosoph, 1632-1677)
(76) Gar nicht von sich reden ist eine sehr vornehme Heuchelei.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
(77) Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
(Napoleon I., franz. Herrscher, 1769-1821)
(78) Jeder einzelne im Publikum ist ein Esel, aber alle zusammen sind sie die Stimme Gottes.
(Franz Liszt, ungarischer Komponist, 1811-1886)
(79) Würde ist die Verstellungsform derer, welche im Grunde furchtsam sind.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
(80) Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen.
(Henry van Dyke, amerik. Schriftsteller, 1852-1933)
(81) Die meisten Menschen sind nur so lange gut, als sie andere für gut halten.
(Friedrich Hebbel, dt. Schriftsteller, 1813-1863)
(82) Die Vernunft ist grausam, das Herz ist besser.
(J. W. von Goethe, dt. Schriftsteller, 1749-1832)
(83) Alle unsere endgültigen Entschlüsse werden in einem sehr vergänglichen Gemütszustand verfasst.
(Marcel Proust, franz. Poet, 1871-1922)
(84) Humanität besteht darin, dass niemals ein Mensch einem Zweck geopfert wird.
(Albert Schweitzer, dt. Arzt und Schriftsteller, 1875-1965)
(85) Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.
(Mark Twain, amerik. Autor, 1835-1910)
(86) Ein wahrhaft großer Mann wird weder einen Wurm zertreten, noch vor dem Kaiser kriechen.
(Benjamin Franklin, amerik. Politiker, 1706-1790)
(87) Zufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursachen existieren.
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)
(88) Nicht was der Mensch ist, nur was er tut, ist sein unverlierbares Eigentum.
(Friedrich Hebbel, dt. Autor, 1813-1863)
(89) Ein Pessimist ist ein ausgelernter Optimist.
(Franz-Josef Strauß, bayer. Politiker, 1915-1988)
(90) Liebe auf den ersten Blick ist ungefähr so zuverlässig wie Diagnose auf den ersten Händedruck.
(George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)
(91) Den heutigen Menschen kommt man nur noch mit der Kommödie bei.
(Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Dramatiker, 1921-1990)
(92) Macht haben verpflichtet, Gerechtigkeit zu üben.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(93) Männer können analysiert werden, Frauen nur angebetet.
(Oscar Wilde, irischer Dichter, 1856-1900)
(Karl Kraus, österr. Journalist, 1874-1936)
(Albert Einstein, dt. Physiker, 1879-1955)
(96) Einem Mann ohne Worte fehlt es meistens an Gedanken.
(John Steinbeck, amerik. Autor, 1902-1968)
(97) Das Positive am Skeptiker ist, daß er alles für möglich hält.
(Thomas Mann, dt. Schriftsteller, 1875-1955)
(98) Die Wahrheit triumphiert nie, ihre Gegner sterben aus.
(Max Planck, dt. Physiker, 1858-1947)
(99) Mancher hat Opern und Sinfonien geschrieben und lebt doch nur weiter in einer Fußnote.
(Alfred Polgar, österr. Feuilletonist, 1873-1955)
(100) Die Stimme der Vernunft ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat.
(Sigmund Freud, österr. Psychologe, 1856-1939)
(101) Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben, sollte man seine Freunde besser behandeln.
(Mark Twain, amerik. Humorist, 1835-1910)
(102) Die Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
(Mark Twain, amerik. Autor, 1835-1910)
(103) Um durch die Welt zu kommen, ist es zweckmäßig, einen großen Vorrat von Vorsicht und Nachsicht mitzunehmen.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
(104) Nachgiebigkeit gegen Unverschämtheit führt doch immer zuletzt zum Bruch, und es ist besser und anständiger, gleich zu brechen.
(Theodor Fontane, dt. Dichter, 1819-1898)
(Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)
(106) Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.
(Bertolt Brecht, dt. Dramatiker, 1898-1956)
(107) Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.
(Bertolt Brecht, dt. Dramatiker, 1898-1956)
(108) Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Aphoristikerin, 1830-1916)
(109) Polemik soll den Gegner um seine Seelenruhe bringen, nicht ihn belästigen.
(Karl Kraus, österr. Journalist, 1874-1936)
(110) Haß ist gescheiterte Liebe.
(Sören Kierkegaard, dänischer Denker, 1813-1855)
(111) Was ist der eitle Ruhm, wenn die Liebe spricht?
(Friedrich Schiller, dt. Schriftsteller, 1759-1805)
(112) Wer sich auf Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle.
(Mao Tse-tung, chinesischer Politiker, 1893-1976)
(113) Nach Meinung der Sozialisten ist es ein Laster, Gewinne zu erzielen. Ich bin dagegen der Ansicht, daß es ein Laster ist, Verluste zu machen.
(Winston Churchill, britischer Staatsmann, 1874-1965)
(114) Guten Menschen Gesellschaft zu leisten ist die beste Methode, selbst ein guter Mensch zu werden.
(Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller, 1547-1616)
(115) Takt besteht darin, dass man weiß, wie weit man zu weit gehen darf.
(Jean Cocteau, franz. Künstler, 1889-1963)
(116) Wer nach den Sternen reisen will, der sehe sich nicht nach Gesellschaft um.
(Friedrich Hebbel, dt. Schriftsteller, 1813-1863)
(117) Vergessenkönnen ist das Geheimnis ewiger Jugend. Wir werden alt durch Erinnerung.
(Erich
Maria Remarque, dt. Dichter, 1898-1970)
(118) "Vielleicht" ist ein schlauer Krebs, der vor- und rückwärts gehen kann.
(Wilhelm Busch, dt. Humorist, 1832-1908)
(119) Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.
(Isaac Newton, englischer Physiker, 1643-1727)
(120) Hypothesen sind Netze; nur der wird fangen, der auswirft.
(Novalis, dt. Romantiker, 1772-1801)
(121) Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig, um schweigen zu lernen.
(Ernest Hemingway, amerik. Schriftsteller, 1899-1961)
(122) Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.
(Franz Kafka, dt. Dichter, 1883-1924)
(123) Der ewige Friede passt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.
(Gottfried Wilhelm von Leibnitz, dt. Philosoph, 1646-1716)
(124) Wenn man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet dies, dass man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.
(Otto von Bismarck, preußischer Kanzler, 1815-1898)
(125) Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten.
(Friedrich Dürrenmatt, Schweizer Autor, 1921-1990)
(126) Eine schädliche Folge des allzu vielen Lesens ist, dass sich die Bedeutung der Wörter abnutzt.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Physiker und Schriftsteller, 1742-1799)
(127) Man kann ein anständiger Mensch sein und doch schlechte Verse machen.
(Jean Baptiste Moliére, franz. Dramatiker, 1622-1673)
(128) Die wahre Tugend ist das Leben unter der Leitung der Vernunft.
(Baruch de Spinoza, holländischer Philosoph,
1632-1677)
(129) Feigheit ist der wirksamste Schutz gegen die Versuchung.
(Mark Twain, amerik. Humorist, 1835-1910)
(130) Gerechtigkeit ohne Gnade ist nicht viel mehr als Unmenschlichkeit.
(Albert Camus, franz. Autor, 1913-1960)
(131) Kein Mensch ist unersetzbar in Geschäften.
(Wilhelm von Humboldt, dt. Philologe, 1767-1835)
(132) Wer im Dunkeln sitzt, zündet sich einen Traum an.
(Nelly Sachs, dt. Lyrikerin, 1891-1970)
(133) Das Aufschieben wichtiger Geschäfte ist eine der gefährlichsten Krankheiten der Seele.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller, 1742-1799)
(134) Wenn mich meine Feinde loben, kann ich sicher sein, einen Fehler gemacht zu haben.
(August Bebel, dt. Politiker, 1840-1913)
(Konrad Adenauer, dt. Politiker, 1876-1967)
(136) Demut ist eigentlich nichts anderes als eine Vergleichung seines Wertes mit der moralischen Vollkommenheit.
(Immanuel Kant, dt. Philosoph, 1724-1804)
(137) Alle großen Männer sind bescheiden.
(Gotthold
Ephraim Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)
(138) Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.
(Seneca, röm. Philosoph, 0-65 n.Chr.)
(139) Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: Wer Liebe ernten will, muss Liebe säen.
(Jeremias Gotthelf, Schweizer Schriftsteller, 1797-1854)
(140) Wer möchte nicht lieber durch Glück dümmer als durch Schaden klug werden?
(Salvadore Dali, span. Maler, 1904-1989)
(141) Erkannte Irrtümer sind die lebenstüchtigsten Weisheiten.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(142) Wer die Wahrheit nicht fürchtet, braucht auch die Lüge nicht zu fürchten.
(Thomas Jefferson, amerik. Präsident, 1743-1826)
(143) Am liebsten erinnern sich die Frauen an die Männer, mit denen sie lachen konnten.
(Anton Tschechow, russ. Schriftsteller, 1860-1904)
(144) Alles Behagen im Leben ist auf eine regelmäßige Wiederkehr der äußeren Dinge gerundet.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
(145) Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.
(Christian Morgenstern, dt. Dichter, 1871-1914)
(146) Im religiösen und politischen Bereich ist die Toleranz zumeist nicht etwas, was man übt, sondern etwas, was man fordert.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(147) Das ist das Verdammte an den kleinen Verhältnissen, dass sie die Seele kleinmachen.
(Henrik Ibsen, norweg. Dramatiker, 1828-1906)
(148) Lebensstandard ist kein würdiger Ehrgeiz für eine Nation.
(Charles
de Gaulle, franz. Politiker, 1890-1970)
(149) Es ist eine ewige Erfahrung, dass jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu missbrauchen.
(Charles
de Montesquieu, franz. Kulturphilosoph, 1689-1755)
(150) Wer den Schaden hat, darf für den Spott nicht sorgen.
(Wilhelm Heinse, dt. Schriftsteller, 1746-1803)
(151) Verständliche Sprache bei einem Politiker zeugt von gutem Gewissen.
(André Malraux, franz. Dichter, 1901-1976)
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
(153) Rußland ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium.
(Winston Churchill, brit. Politiker, 1874-1965)
(154) Für einen Künstler ist es vor allem gefährlich, gelobt zu werden.
(Edvard Munch, norweg. Maler, 1863-1944)
(155) Jede Art zu schreiben ist erlaubt, nur nicht die langweilige.
(Voltaire, franz. Schriftsteller, 1694-1778)
(Jean-Jacques
Rousseau, franz. Philosoph, 1712-1778)
(157) Dogma: Der Versuch, einen Stock mit nur einem Ende herzustellen.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Satiriker, 1928-heute)
(158) Ein wachsamer Mensch träumt sogar von seinen Pflichten.
(Johann Nestroy, österr. Schauspieler und Theaterdichter, 1801-1862)
(159) Der Sieg ist die Niederlage von jemand anderem.
(Zarko Petan, slow. Schriftsteller und Regisseur, 1929-heute)
(160) Alle klagen über ihr Gedächtnis, keiner über seinen Verstand.
(La Rochefoucauld, franz. Aphoristiker, 1613-1680)
(161) Es ist eine große Kunst zu wissen, wie man Wind verkauft.
(Baltasar Gracián, span. Philosoph, 1601-1658)
(162) Geld korrumpiert - vor allem diejenigen, die es nicht haben.
(Peter Ustinov, engl. Schauspieler und Schriftsteller, 1921-heute)
(163) Dort, wo der Staat aufhört, da erst beginnt der Mensch, der nicht überflüssig ist.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
(164) Unanfechtbare Wahrheiten gibt es überhaupt nicht, und wenn es welche gäbe, wären sie langweilig.
(Theodor Fontane, dt. Dichter, 1818-1898)
(165) Nachsicht ist wissen, wann auf einen Vorteil zu verzichten ist.
(Benjamin Disraeli, brit. Premier, 1804-1881)
(166) Phantasie ist etwas, was sich manche Leute gar nicht vorstellen können.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Satiriker, 1928-heute)
(167) Der gute Geschmack ist die Fähigkeit, fortwährend Übertreibung entgegenzuwirken.
(Hugo von Hofmannstal, 1874-1929)
(168) Wer nichts weiß, versteht alles.
(Zarko Petan, slow. Schriftsteller und Regisseur, 1929-heute)
(169) Geschichte ist die Fabel, auf die man sich geeinigt hat.
(Napoleon I, franz. Kaiser, 1769-1821)
(170) Man glaubt nicht, was jeder Mensch glaubt, was er für ein Mensch ist.
(Johann Nestroy, österr. Schauspieler und Theaterdichter, 1801-1862)
(171) Nicht nur Medaillen, auch die Verdienste haben eine Kehrseite.
(Milovan Vitezovic, serb. Schriftsteller, 1944-heute)
(172) Man soll auf alles achten, was Freude macht, dann kann man alles deuten.
(Hermann Hesse, dt. Dichter)
(173) Besser einem Rechtschaffenen gefallen als tausend Schlechten.
(Wahlspruch Kaiser Friedrich I., reg. 1152-1190)
(174) Auch den letzten Traum zerstört das Fernsehen: Es ist kein Vorteil mehr, ein Analphabet zu sein.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Satiriker, 1928-heute)
(175) Ernste Tätigkeit söhnt zuletzt immer mit dem Leben aus.
(Jean Paul, st. Dichter, 1763-1825)
(176) Grundsätze sind enge Kleider, die einem bei jeder freien Bewegung genieren.
(Johann Nestroy, österr. Schauspieler und Theaterdichter, 1801-1862)
(177) Als ich nichts gewusst habe, war ich klüger.
(Zarko Petan, slow. Schriftsteller und Regisseur, 1929-heute)
(178) Zufall ist der gebräuchlichste Deckname des Schicksals.
(Theodor Fontane, dt. Dichter, 1818-1898)
(179) Geschichte handelt fast nur von schlechten Menschen, die später gutgesprochen worden sind.
(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)
(180) Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
(Abraham Lincoln, amerik. Präsident, 1809-1865)
(181) Der Blick des Neides sieht zu seiner eignen Pein nur alles Fremde groß und alles Eigne klein.
(Friedrich Rückert, dt. Schriftsteller, 1788-1866)
(182) Ein Geduldiger ist besser denn ein Starker.
(Sprüche Salomos 16,32)
(183) Schwer ist es, aus dem Geschrei erhitzter Parteien die Stimme der Wahrheit zu unterscheiden.
(Friedrich Schiller, dt. Schriftsteller, 1759-1805)
(184) Wo in Phrasen Schmerz und Freude spricht, glaub ich das eine und das andre nicht.
(Friedrich von Bodenstedt, dt. Dichter und Übersetzer, 1819-1892)
(185) Ein guter Arzt rettet, wenn nicht immer von der Krankheit, so doch von einem schlechten Arzte.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
(186) Es ist leichter, rathen denn tathen.
(Christoph Lehmann, Lehrer und Stadtschreiber, 1570-1638)
(187) Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuß.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
(188) Wer sich nicht zu verstellen weiß, weiß nicht zu herrschen.
(Wahlspruch Kaiser Friedrichs I, reg. 1152-1190)
(189) Einigkeit macht stark, aber meistens auch blind.
(Sigmund Graff, dt. Autor, 1898-1979)
(190) Nie fühlt man sich einsamer als in großer Gesellschaft.
(Herbert Eulenberg, Schauspieler und Essayist, 1876-1949)
(191) Anderer Torheit zu benutzen ist herrlich.
(Wahlspruch Kaiser Karls IV, reg. 1347-1378)
(192) Im Glück wird man vergesslich.
(Menander, griech. Kommödiendichter, 342-291 v.Chr.)
(189) Man muss nicht reicher scheinen als man ist.
(Gotthold Ephraim Lessing, dt. Dichter, 1729-1781)
(190) Schwer ist zu tragen das Unglück, aber schwerer noch das Glück.
(Friedrich Hölderlin, dt. Dichter, 1770-1843)
(191) Von den beiden Universallastern ist Furcht leichter loszuwerden als Hoffnung.
(Walther Rathenau, dt. Außenminister, 1867-1922)
(192) Sanftmut wirkt größere Dinge als schneidende Gewalt.
(Friedrich von Bodenstedt, dt. Dichter und Übersetzer, 1819-1892)
(193) Die Phantastik der Phantasielosen ist die Ethik.
(Walther Rathenau, dt. Außenminister, 1867-1922)
(194) Wissenschaft ist nur eine Hälfte, Glaube ist eine andere.
(Novalis, dt. Dichter, 1772-1801)
(195) Allzu tätige Personen werden in einem gleichmäßigen, geregelten Zustande lästig.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
(196) Dass in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(197) Höflichkeit ist der Widerschein der Sittlichkeit.
(Jean Paul, dt. Dichter, 1763-1825)
(198) Dass wir als noch immer Unwissende werden dahingehen müssen: dies ist das schlimmste Joch, darunter unser Nacken gebeugt wird.
(Heimito von Doderer, österr. Autor, 1896-1966)
(199) In neun von zehn Fällen ist ein Revolutionär bloß ein Aufsteiger mit einer Bombe in der Tasche.
(George Orwell, brit. Schriftsteller, 1903-1950)
(200) Die Faulheit ist der heimliche Vater des Fortschritts.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(201) Die modernen Regisseure wissen nicht, dass man auf der Bühne die Finsternis sehen muss.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(202) Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, das heißt vermutlich, der Mensch schuf Gott nach dem seinigen.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(203) Allenthalben zeigen sich Individua, die stänkersüchtig sind, mindest aber sich durch Glotzen lästig zu machen wissen.
(Heimito von Doderer, österr. Autor, 1896-1966)
(204) Eine Veranlagung zu Herrschaft und Egoismus wird man nicht automatisch durch religiöse Bekehrung los.
(George Orwell, brit. Schriftsteller, 1903-1950)
(205) Fremder Arbeitseifer ist immer ärgerlich: Er ist für uns entweder Konkurrenz oder Vorwurf.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(206) Der Schwache zweifelt vor der Entscheidung. Der Starke hernach.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(207) Da der Mensch toll werden kann, so sehe ich nicht ein, warum es das Weltsystem nicht auch werden kann.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(208) Selbstverständlichkeiten sind Ungeheuer, die so reglos und so lang schon neben uns schlafen, dass wir sie nicht als solche mehr wahrnehmen können.
(Heimito von Doderer, österr. Autor, 1896-1966)
(209) Ein Original ist heute, wer zuerst gestohlen hat.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(210) Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(211) Er tat, was er konnte, um zu verbergen, dass er nicht konnte, was er tat.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(212) Frage deinen Nächsten nur über Dinge, die du selber besser weißt. Dann könnte sein Rat wertvoll sein.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(213) Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(214) Über sich selbst zu lachen? Dass ich nicht lache...!
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(215) Schweigen ist nie Leere, sondern bis zum äußersten pralle Latenz.
(Heimito von Doderer, österr. Autor, 1896-1966)
(216) Um einen Irrtum gutzumachen, genügt es nicht, ihn mit einer Wahrheit zu vertauschen. Sonst lügt man.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(217) Enthaltsamkeit ist das Vergnügen an Sachen, welche wir nicht kriegen.
(Wilhelm Busch, dt. Maler und Dichter, 1832-1908)
(218) Es gibt nur ein Schwert, das niemals rostet: die Zunge einer Frau.
(Armenisches Sprichwort)
(219) Die größte Weltklugheit besteht darin, den Preis der Dinge zu kennen.
(La Rochefoucauld, franz. Aphoristiker, 1613-1680)
(220) Heute kennt man von allem den Preis und von nichts den Wert.
(Oscar Wilde, engl. Autor, 1854-1900)
(221) Hüte dich, alles, was du besitzest, als dein Eigentum zu betrachten.
(Benjamin Franklin, amerik. Staatsmann und Erfinder, 1706-1790)
(222) Viel haben ist nicht reich. Der ist ein reicher Mann, der alles, was er hat, ohn´ Leid verschenken kann.
(Angelus Silesius, Arzt, Priester und Dichter, 1624-1677)
(223) Es ist gut, aus Anlage unbeugsam und aus Überlegung nachgiebig zu sein.
(Vauvenargues, franz. Schriftsteller, 1715-1747)
(224) Bei jedem Streit ziehe die Versöhnung selbst dem leichtesten Siege vor.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(225) Wenn der Mensch in Massen auftritt, gibt Gott klein bei.
(Romain Rolland, franz. Schriftsteller, 1866-1944)
(226) Die List erweist im Zeitengang sehr häufig sich als Bumerang.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(227) Menschen sind wie Kinder - sie lassen sich erziehen, aber sie mögen es nicht.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(228) Selten reicht unser Glaube weiter als unser Auge.
(La Rochefoucauld, franz. Aphoristiker, 1613-1680)
(229) Der Kritzimus kann dich zum Philosophen machen, aber nur der Glaube zum Apostel.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
(230) Die Welt ist ein Schauplatz. Du kommst, siehst, gehst vorüber.
(Matthias Claudius, dt. Dichter, 1740-1815)
(231) Das sicherste Zeichen des wahrhaft verständigen Menschen ist Neidlosigkeit.
(La Rochefoucauld, franz. Aphoristiker, 1613-1680)
(232) Nur für die Erbärmlichen ist die Welt erbärmlich, nur für die Leeren leer.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)
(233) Heute schon gibt es viele Leute, die die Verfälschung eines wissenschaftlichen Werkes für einen Skandal halten würden, in der Verfälschung einer historischen Tatsache dagegen nichts Böses sehen.
(George Orwell, brit. Schriftsteller, 1903-1950)
(234) Die Welt will, dass man ihr verantwortlich sei, nicht sich.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(235) Wer wirklich satt und wohlgenährt sein will, muss alles schlucken können.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(236) Das Alter verklärt oder versteinert.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
(237) Man kann das Recht auch mit Gesetzen verletzen.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(238) Junge Leute leiden weniger unter eigenen Fehlern als unter der Weisheit der Alten.
(Vauvenargues, franz. Schriftsteller, 1715-1747)
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(240) Greise glauben alles, Männer bezweifeln alles, Junge wissen alles.
(Oscar Wilde, engl. Autor, 1854-1900)
(241) Um alt zu werden, darf man keine Grundsätze haben.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
(242) Man muss die Menschen bei ihrer Geburt beweinen, nicht bei ihrem Tod.
(Montesquieu, franz. Autor, 1689-1755)
(Heinrich Heine, dt. Poet, 1797-1856)
(244) Kaum hat mal einer ein bissel was / gleich gibt es welche, die ärgert das.
(Wilhelm Busch, dt. Maler und Dichter, 1832-1908)
(245) Je älter man wird, desto törichter und weiser wird man.
(La Rochefoucauld, franz. Aphoristiker, 1613-1680)
(Vauvenargues, franz. Schriftsteller, 1715-1747)
(247) Andere neidlos Erfolge erringen sehen, nach denen man selbst strebt, das ist Größe.
(Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Schriftstellerin, 1830-1916)
(248) Vorurteil und Vorteil sind die zwei höchsten Gebirge, die der Fortschritt überwinden muss.
(Erich Limpach, dt. Schriftsteller, 1899-1965)
(249) Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat sehr viel Großes hervorgebracht.
(Georg Christoph Lichtenberg, dt. Prof. für Mathe und Physik sowie Schriftsteller, 1742-1799)
(250) Wissen nennen wir jenen kleinen Teil der Unwissenheit, den wir geordnet und kanalisiert haben.
(Ambrose Bierce, amerik. Schriftsteller, 1842-1914)
(251) Alles wissen zu wollen ist genauso töricht, wie alles essen zu wollen.
(Thornton Wilder, amerik. Schriftsteller, 1897-1975)
(252) Bei wissenschaftlichen Streitigkeiten nehme man sich in Acht, die Probleme nicht zu vermehren.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832)
(253) Wer mit keinem streitet, der macht niemandem den Sieg streitig.
(Laotse, chines. Weiser, um 300 v.Chr.)
(254) Wir finden, dass auch der verkehrteste Mensch noch interessanter ist als die orthodoxeste Schallplatte.
(George Orwell, brit. Schriftsteller, 1903-1950)
(255) Tragödie: Keinen einzigen Gedanken zu haben und als Intellektueller verfolgt zu werden.
(Gabriel Laub, tschech.-dt. Aphoristiker, 1928-heute)
(256) Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
(Karl Kraus, österr. Journalist und Schriftsteller, 1874-1936)
(257) Gerüchte sind die Rauchfahnen der Wahrheit.
(Henry de Montherlant, franz. Autor, 1896-1972)
(258) Ein Kuß ist die angenehmste Art, eine Frau am Sprechen zu hindern.
(Clark Gable, amerik. Schauspieler, 1901-1960)
(259) Nur ein mittelmäßiger Mensch ist immer in Hochform.
(260) Opportunitätskostenüberlegungen müssen vor Durchführung einer Investition angestellt werden, solange man sich also nicht gebunden hat. Wie bei einer Ehe gibt es nach erfolgter Festlegung keine Opportunitätskosten mehr, allenfalls das Bedauern über verpasste Gelegenheiten!
Sämtliche Angaben ohne Gewähr