Das Dortmunder Westfalenstadion
29. August 2004: Borussia Dortmund - Hannover 96 1 : 1
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![]() ...ist schon beeindruckend |
![]() Die "Dortmunder Fahnenschwenker" |
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![]() Und mittendrin ein "Fohlen" und ein "Bayer" |
![]() Die Roten (im Fanzug angereist) |
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![]() Zwischendurch die traurige Nachricht, dass Deutschland das Olympia-Endspiel mit 24:26 gegen Kroatien verloren hat |
![]() Klares Ecken-Übergewicht für die Roten... |
![]() Belohnung durch das 1:1 in der 92. Minute |
Am Ende
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Statistik
Borussia Dortmund: Warmuz (4) - Evanilson (3), Demel (3), Wörns (3), N. Jensen (5) - Oliseh (3,5), Kehl (3,5) - Rosicky (2,5), Dede (4) - Ewerthon (4,5), Koller (5) - Trainer: Van Marwijk
Hannover 96: Enke (2,5) - Cherundolo (3,5), Mertesacker (2,5), Zuraw (3,5), Tarnat (4) - Lala (3), de Guzman (3,5) - Mathis (3), Ricardo Sousa (3) - Stajner (4), Stendel (4) - Trainer: Lienen
Tore: 1:0 Rosicky (29., Rechtsschuss, Vorarbeit N. Jensen), 1:1 Mertesacker (90+2., Kopfball, Leandro)
Eingewechselt:
Chancenverhältnis: 5:3
Eckenverhältnis: 0:7
Schiedsrichter: Keßler (Höhenkirchen), Note 4 - passte sich dem schwächer werdenden Spielniveau an.
Zuschauer: 74000
Spielnote: 4
Spieler des Spiels:
Per Mertesacker: Ließ Hannover in der Nachspielzeit mit einem Kopfballtreffer jubeln. Zuvor souverän im AbwehrzentrumBorussia Dortmund kam der wieder genesene Wörns zu seinem Saisondebüt, für den Bergdölmo weichen musste. Bei Hannover gab es im Vergleich zum Saisonauftakt in Leverkusen (die Partie gegen Bielefeld wurde auf den 15. September verlegt) drei Veränderungen: Zum Einsatz kamen Stendel in einer Doppelspitze mit Stajner sowie Mathis und Sousa im offensiven Mittelfeld. Kein Platz war somit mehr für Dabrowski, Leandro und Schröter.
Die Hannoveraner erwischten den besseren Start, waren die weit agilere Mannschaft und
hatten mehrere gute Möglichkeiten, in Führung gehen zu können. So musste Warmuz schon
nach nicht einmal vier Minuten sein Können aufbieten, als Mathis von Tarnat mit einem
langen Ball aus der eigenen Hälfte bedient wurde und alleine auf den Keeper zulief. In
der 19. Minute war der BVB-Keeper erneut zur Stelle und rettete nach einem schön
herausgespielten 96er-Angriff gegen Sousa.
Erst nach 23 Minuten schien auch Dortmund mitspielen zu wollen und hatte seine erste gute
Chance: Evanilson versuchte erst Koller und im zweiten Versuch Ewerthon anzuspielen, doch
letzterer kam nicht richtig an den Ball. Zwei Minuten später war es erneut Evanilson, der
diesmal zu Rosicky flankte, der ganz untypisch es per Kopfball versuchte.
Doch der Tscheche verfehlte knapp das Tor. In der 29. Minute machte er es dann besser:
Nach einer schönen Einzelaktion spielte er noch einen Doppelpass mit Jensen und schloss
mit einem Schuss aus 18 Metern, der genau ins untere rechte Eck passte, ab.Nach der
Führung zogen sich die Dortmunder wieder mehr in die eigene Hälfte zurück, doch die
Lienen-Elf hatte ihren Schwung aus der Anfangsphase verloren und konnte kein Kapital
daraus schlagen. So war es für den BVB kein Problem, mit dem Vorsprung in die Pause zu
gehen.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Dortmunder mehr vom Spiel und schienen per kontrollierter Offensive auf das zweite Tor zu spielen. Hannover hatte zunächst nur eine halbe Chance, als Mathis in der 53. Minute aus 17 Metern quer zu Sousa spielte, der jedoch bei freier Schussbahn über den Ball trat. Auf der anderen Seite musste Enke sein ganzes Können aufbieten und in der 56. Minuten in höchster Not gegen Ewerthon retten. Dortmund blieb die spielbestimmende Mannschaft, Hannover kam nur noch zu ganz vereinzelten Entlastungsangriffen. Die größte Chance zum 2:0 hatte Koller, als er in der 82. Minute allein auf Enke zulief, jedoch Pech hatte und nur den linken Pfosten traf. Erst in den allerletzten Minuten drehte Hannover noch einmal auf und versuchte, mit der Brechstange das 1:1 zu erzielen. Und kam sogar noch zum Erfolg: Nach einer Ecke des eingewechselten Leandro setzte Mertesacker einen Kopfballaufsetzer ins Netz.
Hannover war in der Anfangs- und der Schlussphase stark. Nach dem Führungstreffer für die Elf von Trainer Bert van Marwijk war aber kaum Gegenwehr zu spüren. Dortmund schien den Sieg routiniert über die Zeit retten zu können, als Mertesacker den BVB in allerletzter Sekunde doch noch auf dem falschen Fuß erwischte.