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| Verbreitung: Haiti
Lebensraum: Kakteensteppen, am Rand lichter Savannenwälder, teilweise auf Plantagen und in der Nähe von menschlichen Siedlungen. Größe: Männchen haben eine Gesamtlänge von bis zu 26 cm, Kopf-Rumpf-Länge: bis zu 14 cm. Weibchen bleiben etwas kleiner. Nahrung: Insekten, Heimchen, Grillen, Wiesenplankton, Spinnentiere, Asseln, Wachsmotten, Wachsmaden, Fliegen, Fliegenmaden, Schaben, teilweise Obst, Blätter und Blüten, von Zeit zu Zeit sollten die Futtertiere mit Vitaminpulver bestäubt werden. Klimadiagramm: Klimadaten der Hauptstadt Haitis: Port- au Prince. Bitte beachten sie dass diese Werte das Klima der Küstenlandschaft wiedergeben und nicht das wechselhaftere Klima des gebirgigen Landesinneren, welches stärkere Temperaturschwankungen hat.
Haltung im Terrarium: Trockenterrarium, welches für ein Pärchen 80 x 50 x 50 cm groß sein sollte. Für mehrere Tiere sollte es allerdings größer sein. Als Präsentations- und Versteckplätze dienen diverse Steinaufbauten und Wurzeln. Diese können sowohl natürlicher als auch künstlicher Art sein. Man sollte allerdings darauf achten dass die Aufbauten gegen Untergrabungen gesichert sind, da die Tiere gerne graben und eventuell durch einen Steinaufbau erdrückt werden könnten. In den gegrabenen Höhlen verstecken sich die Echsen bei Gefahr und graben sich auch meist nachts im Boden ein. Bevorzugt werden Stellen an Pflanzen und Aufbauten. Als Bodengrund wird Sand verwendet, der teilweise etwas feucht gehalten wird, damit die Höhlen nicht einstürzen. Man kann auch lehmhaltigen Sand benutzen oder den Sand mit etwas Kies, Erde oder Torf mischen. Am besten ist es wahrscheinlich wenn man verschiedene Möglichkeiten anbietet und die Tiere ihren bevorzugten Boden wählen können. Bepflanzt wird das Terrarium mit Aloe- und Sansivieriaarten, Sukkulenten und Kakteen. Gut geeignet sind auch gras- und gestüppartige Pflanzen. Hauptsache die Pflanzen sind robust und halten die Bedingungen eines Trockenterrariums aus. Die Tagestemperaturen sollten zwischen 25 - 30°C liegen, an den Sonnenplätzen kann die Temperatur lokal bis zu 40°C betragen. Eine Nachtabsenkung auf etwa 20°C sollte beachtet werden. Im Winter sollte ein 2 - 3 monatige Winterruhe bei Temperaturen zwischen 18 - 24°C gehalten werden, trotzdem sollten von Zeit zu Zeit an den Sonnenplätzen hohe Temperaturen herrschen. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Temperaturen nie unter 14°C sinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte 50 - 80% betragen, wobei die hohe Luftfeuchtigkeit eher nachts herrschen sollte (Tag 50 - 70%, Nachts 60 - 80%). Diese Erhält man durch tägliches Sprühen und durch die Trinkschale (mit täglich frischem Wasser), die nicht fehlen sollte. Im Winter sollte man die Tiere etwas trockener halten. Fortpflanzung: Kurz nach der Winterruhe, wenn die Temperaturen wieder steigen, kann man beobachten wie die Männchen sich den Weibchen mit Kopfnicken und schlängelnden Schwanzbewegungen nähert. Ist das Weibchen paarungsbereit, flieht es nur kurz und bietet dem Männchen die Möglichkeit es zu "fangen" und in den Nacken zu beissen. Der Paarungsakt dauert nur wenige Minuten. Spätestens jetzt sollte man den Bodengrund befeuchten um dem Weibchen geeignete Ablageplätze zu bieten. Nach 2 - 3 Wochen gräbt das Weibchen, meist an Wurzeln oder Steinen, einen kleinen Gang und verschwindet darin. Etwas später kommt es sichtbar dünner wieder raus und deckt den Gang zu, wobei es meist noch mehr Sand aufhäuft und so dass ein Hügel entsteht. Die Weibchen legen bis zu 3 Gelege pro Jahr mit jeweils bis zu 8 Eiern. Die zirka 16 x 7 mm großen Eier werden bei 25 - 30°C inkubiert und schlüpfen nach ungefähr 2 Monaten. Die Jungtiere sind um die 7 cm lang und sehen den adulten Weibchen sehr ähnlich. Nach zwei Tagen fangen sie an kleine Fliegen, Heimchen,... zu fressen. Aufziehen sollte man sie am Besten getrennt von den Elterntieren und in Einzelterrarien, da sie sehr Stressempfindlich sind. Weiterhin ist zu beachten, dass man die Futtertiere mit Multivitaminpräparaten bestäuben sollte, mit UV- Licht bestrahlt, täglich sprüht und ansonsten die juvenilen Tiere unter den selben Bedingungen wie die Adulten hält. Verhalten: Maskenleguane sind scheue und sehr lebendige Tiere, die bei Gefahr flüchten und sich im Bodengrund eingraben oder in einer vorgefertigten Höhle verschwinden. Da sie aber auch neugierige Tiere sind gewöhnen sie sich mit der Zeit an den Pfleger. Auf Grund des sehr territorialen Verhaltens der Männchen, sollte man nur ein Männchen pro Terrarium halten. Bei den Weibchen ist dies auch nicht viel besser und deshalb ist es gerade in kleinen Terrarien nicht sinnvoll langfristig mehr als ein Weibchen zu halten. Fühlt sich der Maskenleguan bedroht, stellt er seinen Schwanz auf und schlägt mit ihm hin und her. Die Tiere lieben es auf ihren erhöhten Sonnenplätzen zu liegen und sich selbst zu präsentieren.
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